Striezelmarkt Dresden 2012

Der Striezelmarkt in Dresden ist nicht nur schön und jedes Jahr ein Magnet für Millionen Besucher, er ist auch einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland und feiert in diesem Jahr schon seinen 578. Geburtstag. Wie jedes Jahr wird der Weihnachtsmarkt auf dem Dresdner Altmarkt stattfinden und durch viele Weihnachtsmärkte in der näheren Umgebung ergänzt.


Das besondere Dresden

Der Dresdner Striezelmarkt ist etwas für jeden Besucher und auch für die Kleinsten unter uns. Ein besonderer Höhepunkt ist dabei das allabendliche Öffnen der nächsten Tür im Adventskalender durch den Weihnachtsmann. Auch das Dresdner Stollenfest, das seit dem Jahr 1994 jedes Jahr zum 2. Advent gefeiert wird, ist einer der Höhepunkte auf dem jährlich stattfindenden Striezelmarkt. Hier wird ein riesiger Stollen gebacken und dann für den guten Zweck Stück für Stück verkauft.

Ein weiteres Highlight ist die weltweit größte Stufenpyramide aus dem Erzgebirge, welche sich genau in der Mitte des Striezelmarktes finden lässt. Die Pyramide ist fast 15 Meter hoch und passt ideal zum Eingang des Marktes, welcher sich direkt in einem 13,5 Meter breiten und über fünf Meter hohen Schwibbogen befindet. Damit wird auch das Motto des Marktes gut wieder gegeben. Hier soll es sich um einen ursprünglichen, mit den weihnachtlichen Produkten aus der unmittelbaren Umgebung ausgestatteten, Markt handeln.

Es ist daher auch gar nicht verwunderlich, das es auf dem Striezelmarkt sehr viele Stände mit Holzschnitzereien aus dem Erzgebirge zu finden sind. Aber auch der typische Dresdner Pflaumentoffel und Lebkuchen aus Pulsnitz gehören zum Striezelmarkt, genauso wie die Eröffnung durch den Dresdner Kreuzchor und die Dresdner Kapellknaben.

Zahlreiche Weihnachtsmärkte auch in der Umgebung

In der unmittelbaren Umgebung des Altmarktes haben sich über die Jahre noch viele andere Weihnachtsmärkte angesiedelt. So findet sich auf der Prager Straße ein kleiner Weihnachtsmarkt, der zum Glühwein auf der Dresdner Shoppingmeile einlädt. Aber auch direkt an der Frauenkirche ist ein Weihnachtsmarkt zu finden, der sich bis zur Brühlschen Terrasse zieht und auch in wenig historisch angehaucht ist. Daneben schließt sich dann auch auf der anderen Elbseite der Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt an, welcher direkt am Goldnen Reiter beginnt.

Diese Weihnachtsmärkte haben aber meist gemeinsam, das ihre Stände nicht ganz so strickt dem Motto des Striezelmarktes folgen. So sind auch Stände zu finden, welche nicht unbedingt auf einen historischen Weihnachtsmarkt passen. Dies sollte beim Rundgang beachtet werden.

Stoßzeit am Wochenende

Der Striezelmarkt ist in diesem Jahr noch bis zum 24.12. geöffnet. Dann schließt der Markt und die Besucher müssen sich wieder bis zum nächsten Jahr gedulden. Der Markt sollte nach Möglichkeit unter der Woche besucht werden, wenn ein wenig Spaß und Erholung gewünscht wird. Gerade am Wochenende kommen viele Reisegruppen auf dem historischen Weihnachtsmarkt und so ist es nicht verwunderlich, das er dann sehr voll ist. Eintritt wird auf dem Striezelmarkt nicht verlangt.

Bild: flickr @ DHausBT

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