Störtebeker Festspiele 2013

Sommerzeit ist Festspielzeit! Die Störtebeker Festspiele finden auch in diesem Sommer statt und locken schon seit dem 22. Juni viele Besucher auf die Insel Rügen. Bis zum 7. September lassen sich in diesem Jahr die Störtebeker Festspiele noch genießen. Danach heißt es wieder warten bis zum nächsten Jahr.

Bildquelle: Flickr/ swoop1981

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Die Störtebeker Festspiele 2013

Das diesjährige Stück bei den Störtebeker Festspielen trägt den Namen „Beginn einer Legende“. Nachdem Klaus Störtebeker im letzten Jahr sterben musste, beginnt nun die Geschichte von vorn. Das Erste Stück ist die Vorgeschichte und die Grundlage der Störtebeker – Saga.

Die Geschichte

Bei den diesjährigen Störtebeker Festspielen schreiben wir das Jahr 1391. Das Land Mecklenburg hat den Krieg gegen die Dänen verloren und Klaus Alkun kehrt nach Hause zurück. Er ist der Sohn von verarmten Landadligen und das Gut seiner Familie ist zwischenzeitlich hoch verschuldet. Ein gewisser Henning von Manteufel versucht mit Intrigen die Notlage auszunutzen und an das Anwesen der Alkuns zu kommen. Nun kommt es ganz auf Klaus Alkun an. Er muss das Erbe der Familie retten.

Es sind die Lehmvorkommen, die das Anwesen so wertvoll machen. In Wismar will man mit der neuen Nikolaikirche den Wohlstand auch nach außen sichtbar machen und der Kaufmann Langendoorp hält alles, als skrupelloser Herrscher und Drahtzieher, in der Stadt in der Hand. Er ist es, der die Ziegel liefert und so soll sich Manteufel als sein Untergebener das Anwesen unter den Nagel reißen. Klaus hat keine Ruhe und kein Auge für seine Jugendliebe Ann-Marie, die er nach seiner Rückkehr wiedertrifft, weil er sich solche Sorgen um den Hof macht. Er geht nach Wismar, um zu erfahren wer derjenige ist, der die Familie und sein Erbe vernichten will.

In dieser Zeit sind es die Mannen rund um Manteufel, die im diesjährigen Stück bei den Störtebeker Festspielen den Hof der Familie überfallen. Sie treiben alle in den Häusern zusammen und brennen den Hof nieder. Ann-Marie wird nach Wismar verschleppt. Klaus trifft währenddessen auf Goedecke. Im Zweikampf werden sie zu verbündeten. Von Ihm erhält er auch seinen Spitznahmen Stürze-Becher, aus dem sich nun Störtebeker ableitet.

Der Vater von Störtebeker kann fliehen und sein Leben retten. Er fährt nach Wismar und erzählt seinem Sohn von den Geschehnissen. Sie ziehen zurück zum Gut und Manteufel bemerkt, das er beide töten muss, um seinen Plan umzusetzen. Er hat noch einen Trumpf: Ann-Marie! Bei der Rückkehr von Störtebeker nach Wismar muss er erleben, wie sich Ann-Marie in den Tod flüchtet. Manteufel kann ihn gefangen nehmen und will ihn hinrichten lassen. Doch dann kann ihn Goedecke mit seinen Helfern befreien. Wie die Geschichte ausgeht? Das gibt es bei den Störtebeker Festspielen zu sehen.

Die Geschichte der Störtebeker Festspiele

Die ersten Störtebeker Festspiele fanden im Jahr 1993 auf der Insel Rügen statt. Die Störtebeker Festspiele sind das erfolgreichste und besucherstärkste Open-Air-Theater in Deutschland. Jedes Jahr kommen mehr als 350.000 Menschen nach Rügen, um sich die Festspiele anzuschauen. Doch die Vorläufer liegen noch viel Früher. Bereits im Jahre 1959 gab es die ersten Rügenfestspiele, bei den die dramatische Ballade Klaus Störtebeker aufgeführt wurde. Heute werden die Geschichten auf einen Zeitraum von vier bis sechs Jahren verteilt erzählt. Der nun schon fünfte Zyklus beginnt in diesem Jahr bei den Störtebeker Festspielen.

Anfahrt und Preise

Die Insel Rügen ist über Stralsund über die neue Rügenbrücke oder die Ziegelgrabenbrücke zu erreichen. Aus Richtung Berlin führt die Strecke über A24, A19 und A20 und aus Richtung Hamburg geht’s von der A1 über die A20 bis nach Stralsund. Mit der Bahn reist man bis zum Bahnhof „Bergen auf Rügen“. Tickets gibt’s ab 6,50 Euro für Kinder und 8,50 Euro für Erwachsene.

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