Haus der brandenburgisch- preusischen Geschichte

Brandenburg ist bekannt für seine Geschichte und diese ist bekanntlich eng mit der preußischen Geschichte verbunden. Es ist also nicht verwunderlich, dass sich das Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte mit dieser Epoche beschäftigt. Besucher sind herzlich eingeladen mehr über die Geschichte von Brandenburg zu erfahren.

Bildquelle: Flickr/shining.darkness

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Das Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte

Die preußische Geschichte in Brandenburg ist lang und so verwundert es nicht, dass man damit eine ganze Ausstellung füllen kann. Die ständige Ausstellung zur preußisch-brandenburgischen Geschichte finden die Besucher in der Südhalle des Kutschpferdestalls im Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte. Hier werden mehr als 900 Jahre Geschichte gezeigt.

Den Ursprung nimmt die Geschichte dabei in den reichen Ressourcen von Brandenburg. Es ist das Wasser, der Wald und der Sand, der dieses Land einst reich machte. Die Dauerausstellung im Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte geht dabei nicht nur auf kulturhistorische und kunsthistorische Fragen ein, sondern beleuchtet auch die Alltags- und Sozialgeschichte von Brandenburg. Die Leistungen der Einwanderer sind genauso ein Thema wie etwa die Bedeutung der Glashütten im ganzen Land. Aber auch die Fischer und Jäger bekommen ihr Augenmerk in dieser Ausstellung.

Aber auch die nationalsozialistische Geschichte ist Bestandteil der Ausstellung und zeigt, wie sich das Land zu einer NS-Lagerlandschaft verwandelte und wie es nach 1945 mit dem Aufbau weiter ging. Selbst die Geschichte der DDR und der Aufbruch nach dem Mauerfall wurden in die Ausstellung integriert. Gezeigt werden bei der Ausstellung mehr als 400 Objekte, Bilder und zahlreiche Filme. Damit lässt sich die Vergangenheit im Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte auch in bewegten Bildern entdecken und begreifbar machen.

Der Ausstellungsbereich zur Geschichte in der DDR beruht dabei nicht nur auf den vielen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen, sondern konnte auch mit der Hilfe von zahlreichen Zeitzeugen vervollständigt werden. Diese haben nicht nur viele Bilder und Filme zur Verfügung gestellt, sondern teilweise auch sehr persönliche Dokuments, wie Briefe und Tagebücher. Damit wird auch diese Ausstellung für die Gäste authentisch und begreifbar.

Der Ausstellungsort

Das Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte befindet sich inmitten von Potsdam am Neuen Markt. Der Platz inmitten der Potsdamer Innenstadt zählt zu den Barockplätzen in Europa, welche am besten erhalten sind. Das Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte ist im alten Kutschstall untergebracht. Das Gebäude wurde von 1789 bis 1790 nach Plänen von Andreas Ludwig Krüger für die Kutschpferde des Hofes errichtet.

In den Ställen standen früher mehr als 100 Pferde. Die Stallburschen wohnten gleich ein Geschoss weiter oben, wo sich auch die Lagerflächen unter dem Satteldach befanden. Teile des Kutschstalles brannten 1945 aus und wurden dann in den Nachkriegsjahren wieder hergestellt. In der DDR wurde das Gebäude zunächst als Autoreparaturwerkstatt genutzt und dann später als Großhandelsbetrieb für Obst und Gemüse. Erst im Jahr 19097 wurde die Liegenschaft durch das Land Brandenburg vom Bund übernommen und man beschloss, ein Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte darin einzurichten. Bei der Sanierung wollte man die historische Aufteilung des Gebäudes und auch das äußere Erscheinungsbild zu erhalten.

Am 17. Dezember 2003 wurde das Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte nach der Fertigstellung des Neubaus auf dem Hof mit der ständigen Ausstellung „Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen“ eröffnet. Neben der Ausstellungsfläche finden sich auch noch ein Konferenzraum und eine große Gewölbehalle für Veranstaltungen in dem Gebäude.

Die Stadt Potsdam

Potsdam hat knapp 160.000 Einwohner ist die Hauptstadt von Brandenburg. Unmittelbar an Berlin angrenzend gehört sie zu einem Ballungsraum, in dem fast 4,5 Millionen Menschen leben. Bekannt ist die Stadt durch das Schloss Sanssouci, was mit seinen Parkanlagen zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Aber auch die Babelsberger Filmstudios sind in ganz Europa bekannt. 15% der Einwohner von Potsdam sind Studenten, das sich mit den drei Hochschulen und auch den vielen Forschungseinrichtungen in der Stadt erklären lässt.

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